Autor Thema: Barca elettrica - Barchetta als Elektroauto  (Gelesen 212 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline ollybolly

Barca elettrica - Barchetta als Elektroauto
« am: 23. Dezember 2018, 10:08:05 »
Hatte leider die letzten Monate kaum bis keine Zeit für das schöne Hobby mit der b. Meine steht immer noch zerlegt in der Box und komme vielleicht mal zu einigen Fortschritten in nächster Zeit.

Ich wollte hier mal ein Thema anschneiden, welches ich zumindest interessant finde angesichts der Hysteriedebatten zur Zeit. Ich bin kein Umweltaktivist, ich finde die momentane Situation völlig daneben, diesen urhektischen Umstieg auf Elektroautos falsch. Darum soll es hier aber vornehmlich gar nicht gehen. Sondern um den technischen Aspekt. Das mal vorweg.

Wie man beobachten kann wird die Luft auch für Oldtimerbesitzer dünner. Man kann heute also nicht mehr sicher sagen ob man mit seinen Schätzchen in einigen Jahren überhaupt noch legal unterwegs sein darf. Und falls doch dann darf man wohl mit exorbitanten Kostenzuschlägen für das Hobby rechnen wenn der Oldie einen Verbrenner verbaut hat.


Ich möchte hier also vorerst nur die Diskussion anstossen. Konkrete Pläne habe ich noch keine das zu machen.

Technische Machbarkeit - Elektro Barchetta
Ich bin kein Fachmann. Alles Wissen bisher nur ergoogelt und angelesen. Nach allem was ich weiss: Kein Problem die Barchetta zum E-Flitzer umzubauen. Das einzige Problem: Die Kosten!

Ich selber bin der (laienhaften) Meinung, dass sich die Barchetta sogar sehr gut für so einen Umbau eignet. Weil das Loch in dem der originale Tank wie verloren verbaut ist riesengroß ist. Ideal um einen vernünftigen Akkupack aufzunehmen. Man würde also kein Stück Platz gegenüber dem normalen Modell verlieren. Gewichtsmässig sollte sich ebenfalls kaum etwas verändern.

Nach meinem vorläufigen Wissen müsste die Barchetta idealerweise einen 30kW Elektromotor verbaut bekommen um auf die Leistung zu kommen die sie als Verbrennermodell hat. Grösser geht immer aber mit jedem kW mehr steigen die Kosten immer weiter. Das Selbe gilt für die Reichweite: Je weiter man mit einer Ladung kommen will umso teurer werden die Komponenten.

Zur Veranschaulichung habe ich hier ein Beispielvideo über einen zum E-Oldie umgebauten Triumph TR6 gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=CNjGGIS4fc4

Einer der Elektroautoumbau Päpste in der DIY Szene ist wohl Heiko Fleck. Dieser entwickelt, baut und verkauft Komponenten für den Umbau. Mittlerweile hat er sich auch mit zwei weiteren Fachleuten zusammen getan und eine weitere Firma gegründet. Aber seinen Urbetrieb führt er in Pfarrkirchen weiter und ebenso seinen Shop.

Heiko Fleck Webseite: https://www.fleck-elektroauto.de


Soweit erstmal der Anfang. Bin gespannt über Meinungen und Diskussion zu dem Thema Barca elettrica.


Offline Troubadour

Re: Barca elettrica - Barchetta als Elektroauto
« Antwort #1 am: 23. Dezember 2018, 16:55:22 »
Elektroautos sind bestimmt der richtige Weg für motorisierten Individualverkehr, irgendwann einmal, vielleicht als Brennstoffzellenfahrzeuge, sicher nicht mit Lithium-Ionen-Akkus für den Massenmarkt.

Als Möglichkeit die B weiter fahren zu dürfen ist das im Einzelfall sicher iein Weg, aber für mich wäre das nicht das Wahre. Ein Youngtimer ist imho nur dann ein echter Youngtimer, wenn der Motor noch nach dem Prinzip des Originals arbeitet. Ein Auto jenseits von Brot und Butter ist doch ein "Gesamtkunstwerk", das nach so einem Eingriff nicht mehr das gleiche wäre. Dann lieber gleich zu einem Tesla Spider greifen (wenn man sich's leisten könnte, seufz).

Und eine praktische Schwierigkeit könnte die geringe Zuladung der B sein, ein Akku mit größerer Reichweite dürfte da nur schwer realisierbar sein.